Bei seiner Rede bei der Außenministersitzung der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres in Moskau sagte der iranische Außenminister weiter: „Die Anrainerstaaten betonen, dass bis zur Festlegung eines neuen Rechtsstatus für das Kaspische Meer, die Übereinkommen von 1921 und 1940 bezüglich des freien Schiffhandels, der Fischerei, des Verbotes für Schiffe und Wasserfahrzeuge anderer Länder und einer Fischerreizone wie bisher gelten sollen.“ Zarif fügte hinzu: „Iran ist als einer der Interessenten überzeugt, dass effektive Verhandlungen für die Erstellung eines umfassenden und beständigen neuen Rechtsstatus beruhend auf internationalen Gesetzen schnellstmöglich zu einem Ergebnis führen sollten.“ Außerdem ergänzte er: „Leider sehen einige außerregionale Mitspieler das Kaspische Meer nur als Quelle von Öl und Gas an und sie mißachten die Aspekte Umwelt, Leben, Frieden, beständige Sicherheit.“
„Iran ist überzeugt davon, dass zur Lösung der Probleme des Kaspischen Meeres Wege gewählt werden müssen, die die langfristigen Interessen aller Seiten und die gesellschaftlichen Fragen berücksichtigen,“ so Zarif